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In der Projektwoche befasste sich die Klasse 3a ausführlich mit dem Thema „Sonnenschutz“.

Grundlage war ein von der Universität Köln und der Deutschen Krebshilfe erarbeitetes Konzept, dass den Kindern sehr anschaulich die Notwendigkeit des Schutzes der Haut nahebrachte.
Die Kinder untersuchten zuerst die drei unterschiedlichen Bestandteile der Sonnenstrahlen und erfuhren, dass die UV-Strahlung, auch wenn sie den geringsten Teil ausmacht, nicht sichtbar und trotzdem am schädlichsten für unsere Haut ist. Mit Hilfe von UV-Perlen wurde die UV-Strahlung dann dennoch sichtbar gemacht und in verschiedenen Versuchen erforscht. Ferner lernten die Kinder, dass durch das Ozon-Loch die UV-Strahlung auf der Erde zunimmt und wie sie anhand des UV-Indexes ihren persönlichen Sonnenschutz für den Tag im Freien bestimmen können.
Und wie kann so ein möglicher Sonnenschutz aussehen? Ein Platz im Schatten, richtige Kleidung, ein Sonnenhut, Sonnenbrille und natürlich reichlich Sonnencreme an den nicht geschützten Stellen.
Den Kindern der Klasse 3a kann die Sonne auf jeden Fall nichts mehr anhaben und sie sind bestens für kommende sonnige Tage und die nahenden großen Ferien vorbereitet.

Um einen ersten Eindruck zum HSU-Thema „Bauen und Konstruieren“ zu gewinnen, machten sich die Klassen 3a und 3c am 10.03.2022 auf den Weg zur Pasinger Fabrik.

Warum?

Vom Veranstalter „Kultur- und Spielraum“ lagen dort 60.000 bunte Bauklötze bereit und warteten auf die Ideen der Kinder. Diese machten sich mit Feuereifer ans Bauen. Es entstanden Wolkenkratzer bis zur Decke, der Central Park von New York, eine Deutschland-Fahne in 3D, Pikachu und viele andere tolle Werke. Natürlich stürzte auch mal ein zu eilig gebautes Hochhaus in sich zusammen, aber aus Fehlern lernt man bekanntlich und so wurde gleich ein neues Bauwerk mit besserem Fundament in Angriff genommen. Am Ende verbanden die Kinder alle Gebilde durch Straßen zu einem großen Gesamtkunstwerk und machten sich dann erschöpft, aber mit vielen neuen Erfahrungen und tollen Fotos im Gepäck
auf den Heimweg zur Blutenburgschule.

Am 10.11.2021 fuhr die Klasse 3a mit der U-Bahn zum Mangfallplatz. Dort angekommen, wurde sie von einer sehr freundlichen Försterin des Walderlebniszentrums Grünwald abgeholt und in den Perlacher Forst geführt. Ein spannender Vormittag begann, im Laufe dessen die Kinder im Wald versteckte Holztiere suchen und benennen durften, die markanten Unterschiede zwischen Tanne und Fichte sowie die Stockwerke des Waldes in Natura entdeckten, die Aufgaben einer Försterin kennenlernten, verstanden wie wichtig das Einhalten bestimmter Verhaltensregeln im Wald ist, als gemeinschaftliche Aufgabe einen Baum mit all seinen Teilen aus Naturmaterialien legen mussten und zu guter Letzt den kapillaren Aufbau eines Baumstammes verstanden, indem sie Spülmittel durch eine Baumscheibe pusteten, bis am Ende Schaum auf der anderen Seite heraus kam.

Lehrreich und spannend zugleich, dank einer ausgesprochen kompetenten und Kind orientierten Führerin. Auch wenn die Sonne an diesem Tag nicht wirklich hinter den Wolken hervorkommen wollte und ein paar wenige Kinder nach knapp drei Stunden im Wald etwas verfroren waren, kam am Ende die ganze Klasse sehr angeregt und wohlbehalten wieder in der Schule an.

Im Schuljahr 2021/22 gab es hinsichtlich unserer traditionellen Charity-Aktion „Geschenk mit Herz“ eine kleine Neuerung. Als Umweltschule verzichteten wir dieses Mal auf die Papierwerbung und verschickten die Einladungen zum Mitmachen per E-Mail. Dies hat der regen Beteiligung zum Glück keinen Abbruch getan und so kamen wieder stattliche 97 Päckchen zusammen, die zuvor von Eltern, Schülern und Lehrern mit viel Liebe und Herzblut gepackt wurden. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Päckchenpackern/Päckchenpackerinnen und hoffen, dass die Geschenke wohlbehalten bei den Kindern in aller Welt ankommen, um ihnen ein wundervolles Weihnachtsfest zu bescheren.

Ab dem Schuljahr Herbst 2021 wird es auch an der Grundschule an der Blutenburgstrasse das ehrenamtliche Mediations-Angebot der Senior Partner in School (SiS) geben.
Johanna Mehlig und Juliane Ziegel werden im Team als ausgebildete SiS Schulmediatorinnen während der Schulzeiten jeden Mittwoch Vormittag die Kinder dabei unterstützen, Streitigkeiten zu lösen bzw. in Einzelgesprächen ihre Anliegen im „Raum der guten Lösung" zu besprechen.

Ablauf einer Mediation

In einem auf kindliche Entwicklungsstufen zugeschnittenen Mediations-Gespräch lernen die Kinder selbstständig und eigenverantwortlich:

  • die Themen ihrer Konflikte zu benennen
  • ihre eigene Sicht dieserThemen darzustellen
  • ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse dazu auszudrücken
  • die Sichtweise anderer anzuhören und zu respektieren
  • die Gefühle und Bedürfnisse anderer zu verstehen
  • gemeinsam eigene Lösungen zu entwickeln

SiS leistet auf dieser Basis einen Beitrag zur Entwicklung der Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler. Sie lernen, wie sie empathisch und wertschätzend miteinander umgehen können, Konflikte konstruktiv bewältigen und teamfähig werden. Sie übernehmen altersgerecht Verantwortung. SiS trägt so auch zur Gewaltprävention an Schulen bei.

Für die Mediationsgespräche gilt Vertraulichkeit. Abgesehen von begründeten Ausnahmen behalten die SiS-Mediator*innen das, was sie von den Kindern erfahren für sich. Unser Feld sind Konflikte, wie sie im Schulalltag in den Klassen oder auf dem Pausenhof entstehen.

Neben den Mediationen bietet SiS Kindern auch Einzelgespräche in schwierigen Situationen oder persönlich belastenden Umständen an.

Mit ihren vielfältigen beruflichen Werdegängen, Lebensläufen und Erfahrungen bringen die Seniors als „Großelterngeneration“ einen eigenen Blickwinkel in das System Schule. Sie ergänzen das Angebot und unterstützen die Arbeit der Lehrer*innen und Sozialarbeiter*innen, indem sie einen Beitrag für ein einen besseren Umgang miteinander leisten.

Die Zusammenarbeit mit der Deutschen Wildtierstiftung hinsichtlich der Verbreitung verschiedener Wildbienenarten geht in die 2. Phase. Bereits in der ersten Maiwoche wurde an drei Stellen unseres Schulhofes die bisherige Grasnarbe abgetragen und der darunter liegende Boden so bearbeitet, dass eine speziell für unsere Gegend passende Wildblumenwiesenmischung ausgesät werden konnte. Die vierten Klassen, die aufgrund des Wechselunterrichts in der Schule anwesend waren, verfolgten die Arbeiten des Baureferates-Gartenbau mit großem Interesse und kommentierten das Geschehen begeistert in kleinen Videosequenzen. Nun heißt es erst einmal Geduld haben und abwarten, denn die Wildblumen brauchen Ruhe und Schutz zum Wachsen. Erst im nächsten Sommer werden sie dann in voller Blüte zu sehen sein und den Bienen als Nahrung zur Verfügung stehen.